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SV Gengenbach 1920 e.V.

SVG verliert 3:1 gegen die SG Nonnenweier/Allmannsweier

Nach dem 2:2 Unentschieden im Spitzenspiel gegen Mühlenbach traf der SVG mit der SG Nonnenweier / Allmannsweier auf die Mannschaft mit dem zweitstärksten Angriff der Liga, die außerdem mit Marc Barthelmes auch den zweitbesten Torjäger der Liga in ihren Reihen hat.

Der SVG ging mit dem Willen in die Partie, durch einen Sieg gegen die SG Nonnenweier / Allmannsweier dem Führungsduo auf den Fersen zu bleiben, zumal diese im direkten Duell aufeinandertrafen. Der SVG begann auch gleich schwungvoll und setzte die Gäste mit frühem Pressing unter Druck. In der 7. Minute landete der Ball bei Spielertrainer David Halsinger, der mit einem Pass in die Schnittstelle Marco Lang in Höhe des Strafraumes anspielte. Dieser ließ mit einem präzisen Flachschuss Torhüter Gaetan Vanhofe keine Chance und verwandelte zur frühen 1:0 Führung. In den nächsten Minuten spielte der SVG noch überlegen, zog sich dann aber unerklärlicherweise zurück und überlies den Gästen langsam aber sicher das Spielgeschehen. Außerdem schlichen sich unbedrängt Abspielfehler ein, die man in dieser Häufigkeit selten beim SVG sieht. In der 22.Min. führten zwei Abspielfehler nacheinander zu einer unübersichtlichen Situation auf der halblinken Strafraumseite des SVG. P1170436 redJosuha Dietrich nutzte die Verwirrung und traf aus dem Gewühl heraus aus 12 Meter in rechte, untere Toreck. Der SVG hatte weiter wenig Zugriff zum Spiel und machte viele unnötige Abspielfehler. Die Gäste verstanden es ihrerseits nicht, aus diesen Fehlern Kapital zu schlagen. In der 41.Min.hatte der SVG allerdings Glück, als der agile Andreas Zuska am Fünfmeterraum frei zum Kopfball kam, den Ball aber rechts neben das Tor setzte.

In der zweiten Halbzeit begann der SVG besser und hatte in der 50. Min. durch Vassilios Miaris eine vielversprechende Torchance. Sein Schuss aus halblinker Position wurde jedoch vom Gästetorhüter gerade noch abgewehrt. In der 56.Min. entschied der mit seinen Entscheidungen nicht immer glücklich agierende Schiedsrichter Herrmann Schmider aus Aichhalden zur Überraschung aller auf Freistoß für die Gäste, obwohl SVG Spieler Simon Gmeiner klar gefoult worden war. Den Freistoß aus ca. 22m zirkelte Andreas Zuska gefährlich an den Fünfmeterraum. Der SVG Abwehr gelang es nicht, den Ball entscheidend zu klären und so trafen die Gäste, erneut aus dem Gerangel heraus, durch Markus Bühler mit einem Drehschuss aus 4m zur 2:1 Gästeführung ins Tor. Der SVG wechselte danach offensiv aus. Neben Timo Vollmer und Philipp Halsinger wurden dabei auch die Studenten Patrick Schultheiß und Tony Günther eingewechselt, die beide ihr Debüt im SVG Trikot feierten. Der SVG erspielte sich einige Halbchancen, wobei Patrick Schultheiß zweimal erst im letzten Moment gestoppt werden konnte. In der 78. Min. dann eine sehr unglückliche Situation. Bei der Landung nach einem Kopfball verdrehte sich Kapitän Alexander Müller so schwer das Knie, dass er nicht mehr weiterspielen konnte und mit dem Krankenwagen abtransportiert werden musste. Das Spiel war mehrere Minuten unterbrochen. Da der SVG sein Auswechselkontingent erschöpft hatte, musste man das Spiel in Unterzahl beenden. Trotzdem spielte die SVG Elf weiter nach vorne. Zwei Minuten vor Schluss nutzen die Gäste jedoch eine der sich nun bietenden Konterchancen und erhöhten durch den stets gefährlichen Torjäger Marc Barthelmes zum 3:1 Endstand.

Der SVG fand in diesem Spiel bis auf die Anfangsminuten nie richtig ins Spiel und verlor gegen einen sicherlich nicht übermächtigen Gegner letztendlich verdient.

Stimmen zum Spiel:

David Halsinger: „Das war heute eines der schlechtesten Spiele seit ich wieder beim SVG bin. Bis auf die Anfangsminuten fand so gut wie kein Spieler seine Normalform. Viel schwerer wiegt aber die Verletzung unseres Kapitäns Alexander Müller.“

Stefan Kalischnigg: „Wir hatten uns viel vorgenommen und wollten mit einem Sieg weiter dranbleiben, zumal die zwei ersten ja gegeneinander spielten. Aber wir haben heute bis auf die Anfangsminuten viel zu viele freie Ballverluste produziert und so den Gegner immer wieder zu Kontern eingeladen. Am Schluss war die Niederlage auch verdient. Schwerer wiegt aber die Verletzung unseres Spielführers Alex Müller.“

Aufstellung:

Nicolas Schwendemann, Alexander Müller, Benedikt Leistler, Achim Späth (70. Philipp Halsinger), Simon Gmeiner (67. Patrick Schultheiß)), Axel Seewald, David Halsinger, David Wussler, Marco Lang, Vassilios Miaris (73. Tony Günther), Georgios Kalafatis (56. Timo Vollmer)